Wenn alte Balken Geschichten erzählen
- Silke Fischer Petersohn
- vor 7 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Einblicke in die Bauarbeiten der Neuen Effeltermühle
Bauen im Bestand ist immer auch eine Begegnung mit der Geschichte eines Hauses.Und manchmal zeigt sich diese Geschichte genau dann, wenn man glaubt, „nur kurz“ etwas auszubauen.
So geschehen beim Rückbau der alten Sanitäranlagen in der Neuen Effeltermühle.
Die Überraschung unter unseren Füßen
Wie sollte es auch anders sein in einem Gebäude, das über viele Jahrzehnte gewachsen ist:Beim Abbau der alten Sanitäranlagen wartete eine unerwartete Überraschung unter unseren Füßen. Zwei tragende Balken in der Decke zwischen Erdgeschoss und 1. Obergeschoss waren so stark geschädigt, dass sie ausgetauscht werden mussten.
Ein Moment des Innehaltens – und dann des Handelns.
Dank der schnellen, lösungsorientierten Zusammenarbeit der beauftragten Unternehmen konnte der Austausch der beiden Balken innerhalb einer Woche umgesetzt werden. Heute tragen zwei nagelneue, massive Holzbalken den Mühlenraum – sichtbar, stabil und mit dem guten Gefühl, dass hier auf einem sicheren Fundament weitergebaut wird.
Manchmal ist es genau dieser Moment, in dem ein Haus zeigt, was es braucht, um in die nächste Phase zu gehen.
Innenausbau: Räume für mehr Komfort und Gemeinschaft
Parallel zu diesen Arbeiten ist der Innenausbau sichtbar in Bewegung gekommen. Die Trockenbauarbeiten dienen vor allem der neuen Einteilung der Sanitäranlagen im 1. Obergeschoss sowie dem Bau von zwei neuen Bädern im 2. Obergeschoss. Ziel ist es, den Komfort für Gruppen deutlich zu erhöhen und die Abläufe im Haus zu erleichtern.
Ebenso laufen:
die Elektroinstallation,
die Heizungsinstallation
sowie die Sanitärinstallation.
Kabel, Leitungen und Anschlüsse verschwinden langsam in Wänden und Decken – unsichtbar, aber entscheidend für das spätere Leben im Haus. Schritt für Schritt entsteht die technische Grundlage dafür, dass die Effeltermühle wieder ein lebendiger Ort werden kann.
Gemeinschaft in Aktion
Neben den professionellen Handwerksbetrieben sind immer wieder auch Mitglieder aus der Gemeinschaft auf der Baustelle aktiv.
Sie unterstützen bei:
Reinigungsarbeiten,
letzten Abbrucharbeiten,
kleineren Instandsetzungsarbeiten und allem, was mit anpackenden Händen gut zu bewältigen ist.
Diese Mischung aus Fachwissen und gemeinschaftlichem Engagement prägt den Geist der Baustelle. Es wird gearbeitet, gelacht, diskutiert, mitgedacht – und immer wieder entsteht das Gefühl:
Dieses Haus wird nicht einfach renoviert, es wird gemeinsam neu belebt.


















